macOS ist zugleich ein sehr benutzerfreundliches und sehr komplexes Betriebssystem. Es bietet Neulingen einen einfachen Einstieg und Profis eine Vielzahl leistungsstarker Werkzeuge, darunter das vorinstallierte Programm Terminal zur direkten Ausführung von Unix-Befehlen. An Power-User richtet sich iTerm2, ein leistungsstarker Ersatz für das Apple-Terminal. Vor kurzem ist die Version 3.6.7 erschienen, die eine Archivierungsfunktion ergänzt.
Das von George Nachman entwickelte iTerm2 bietet gegenüber dem Apple-Programm viele zusätzliche Funktionen, darunter Split-Panes (Darstellung mehrerer Sitzungen innerhalb eines Fensters), Darstellung von Bildern (inklusive animierter GIFs), eine in das Fenster integrierte Suche, automatische Vervollständigung von Befehlen, Kopieren von Textstellen ohne Maus, eine Zwischenablage-Historie, tmux-Integration, Integration in die Unix-Shell (bash, zsh, tcsh, fish) und automatisch ausführbare Aktionen.

Bild: George Nachman.
Die englischsprachige, ab macOS Monterey 12 lauffähige Open-Source-Anwendung kann außerdem Sitzungen wiederherstellen, Passwörter speichern, Profile anlegen und eine Liste der zuletzt genutzten Verzeichnisse anzeigen. Darüber hinaus wartet iTerm mit einer Vielzahl an Einstellungsoptionen inklusive freier Tastenkürzelbelegung auf. Eine anpassbare Statusleiste, enge Verzahnung mit macOS und Unterstützung für die Skriptsprache Python runden den Funktionsumfang ab.
Die neue Version 3.6.7 ergänzt eine Funktion, um eine komplette Terminal-Sitzung zu archivieren. Ebenfalls neu sind aktualisierte LLM-Modelle, Unterstützung für die macOS-Systemfunktion "Textersetzungen", Verbesserungen für die Benutzeroberfläche und zahlreiche weitere Optimierungen und Problembehebungen, die in den Versionsanmerkungen aufgeführt sind.
Die englischsprachige Dokumentation von iTerm2 ist hier zu finden.
